Politisches Umfeld

Der wirtschaftliche Rahmen unserer Arbeit, der einerseits von der Gesundheitspolitik der Regierung, andererseits von der  kassenärztlichen Bundesvereinigung vorgegeben wird, führt viele der niedergelassenen Ärzte in eine schwierige finanzielle Situation. Der Gesundheitsfond (eingeführt 2009) hat die Vergütung unserer Arbeit weiter beschnitten.

Dass im Rahmen dieser wirtschaftlichen Entwicklung die Arbeit der Hausärzte wirklich bedroht ist, zeigt sich an einer zunehmenden Unterversorgung, die derzeit vor allem den ländlichen Raum betrifft. Nachfolger für eine allgemeinmedizinische Praxis sind aber auch in den Städten inzwischen kaum noch zu finden.

In dieser Situation sind die Hausarztverträge (Hausarztzentrierte Versorgung, HZV), die in Baden-Würrtemberg zuerst von der AOK, inzwischen  von allen Kassen mit dem Hausärzteverband abgeschlossen wurden, ein wichtiger Baustein, die hausärztliche Versorgung in die Zukunft sicherzustellen. (www.hausaerzteverband.de).

Der Beitritt zu einem Hausarztvertrag ist für den Patienten unter anderem mit der Verpflichtung verbunden, vor dem Facharztbesuch den Hausarzt aufzusuchen (Ausnahme: Augenarzt, Frauenarzt). Der Hausarzt überprüft die Notwendigkeit und gibt Empfehlungen. Nur mit Überweisung vom Hausarzt bekommt er vom Spezialisten einen Bericht!

Warum wir die HZV-Verträge befürworten:

  • Die Bindung an einen bestimmten Hausarzt verbessert die Therapie, weil alle Fäden in einer Hand zusammenlaufen.
  • Ein  Vergütungssystem, das Pauschalen bietet, die in ihrer Höhe den Ärzten ein kalkulierbares Einkommen sichern,entspricht viel mehr der hausärztlichen Versorgungssituation als eine Einzelleistungsvergütung mit unsicherem Punktwert.
  • Die HZV-Verträge geben uns z.B. in die Hand, bei welcher Indikation wir Akupunktur durchführen und in welchem Umfang wir Laboruntersuchungen machen. Auch kleinere Atteste sind mit der Pauschale abgegolten.
  • Pharmaunabhängige Arzneimittelinformationen auf unseren EDV-Rechnern waren längst überfällig, genauso wie die Etablierung pharmaunabhängiger Fortbildungsveranstaltungen. Erst mit den HZV-Verträgen wurde beides bundesweit gefördert.
  • Wir finden es richtig, dass über Rabattverträge Gelder, die sonst in jährlich steigendem Umfang an die Pharmafirmen geflossen sind, in die Vergütung der hausärztlichen Leistungen zurückkommen.
  • Die Versorgung der Patienten wird durch die Arztbindung besser, wie erste wissenschaftliche Auswertungen eindeutig gezeigt haben.
  • Bitte unterstützen Sie uns, indem wir auch Sie in diese Verträge einschreiben dürfen!

Detaillierte Informationen zu den Verträgen finden Sie hier:

http://www.hausaerzteverband.de/cms/

http://www.hausaerzteverband.de/cms/Vertrag-zur-Hausarztzentrierten-Versorgung-der-AOK.414.0.html  (Anlage 7)


Sprechzeiten:
Mo. - Fr.  8 bis 12 Uhr
Mo.        15 bis 19 Uhr
Di.         15 bis 18 Uhr
Do.        15 bis 19 Uhr
Telefonische
Anmeldung erwünscht
Tel.: 0761  28 94 32
Fax: 0761  28 87 74
24 Std. Rezepttelefon
Tel.: 0761  5 95 74 47

 

 

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lebensbedrohlich,
Notarzt: 112

Drs. Mez privat: 55 27 08

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Tel.: 8099800
Hugstetter Str.55, Freiburg
(Medizinische Klinik)

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(St.Josefs-Krankenhaus)

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Feiertagen ganztags

Ab 23.00-8.00 ist für Notfälle die Notfallaufnahme der Uniklinik bzw. die Kinderklinik zuständig

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